Artists
Kollaboration
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Restaurants du Coeur, zu welchem auch das Bistro Francka gehört, gestaltet das Living Museum Basel diesen Herbst eine kollaborative Ausstellung mit fünf Kunstschaffenden aus unserem Atelier. Yvonne Reichenstein, Naivot, (E) Style, Rainer und Andrew Aston präsentieren ihre Werke unter dem Titel «Ode to Joy». Diese Ausgabe ist Teil einer in diesem Jahr entstandenen Ausstellungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Bistro Francka auf dem Franck Areal.
Die Ausstellung erzählt von der Freude, die durch authentische Begegnungen entsteht. Sei es das Begegnen von Menschen, das Begegnen mit sich selbst, das Begegnen von Farben und Formen oder das Begegnen von Welten und Realitäten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch eine Gemeinschaft bilden.
Ich suche einen Ort,
um zu gestalten
Einen Ort,
mich zu entfalten
Ein Wort,
und ich fühle mich gehalten
Wie ein Mikrokosmos
die Wunschwelt im Kleinen
Jedem das Seine
Mit Respekt und Achtung
mit einer Haltung
mit Würde,
so schaffen wir
jede Hürde!
– Naivot
Ode to Joy
15.IOktober bis 24. November 2026
„Das Living Museum ist für mich weit mehr als ein Ort zum Malen. Hier kann ich mich frei ausdrücken und ganz ich selbst sein. Ohne künstlerische Ausbildung hätte ich nie gedacht, dass meine Bilder einmal ausgestellt werden. Im Living Museum habe ich entdeckt, dass Kunst vor allem Mut, Offenheit und einen Raum zur Entfaltung braucht.
Beim Malen kann ich Gedanken und Gefühle ausdrücken, die sich oft schwer in Worte fassen lassen. Das Living Museum gibt mir Freiheit, stärkt mein Vertrauen in mich selbst und ist für mich ein wichtiger Anker. Besonders in schwierigen Zeiten hilft mir das Malen, neue Perspektiven zu finden und wieder Licht zu sehen.“
– Michael Andreas Zurbuchen
Michael Andreas Zurbuchen
Im Malen reise ich gerne in die Vergangenheit. Malen bedeutet für mich Heimat. Inspiration entsteht aus der Natur, dem Kontrast von Alt und Neu sowie aus historischen und biografischen Gegebenheiten. Alles, was auf der Leinwand entsteht, kommt aus dem Gefühl heraus. Gedanken, Erinnerungen und Emotionen finden dort ihren Ausdruck.
Das Malen schenkt mir einen Moment der Stille und des Innehaltens. Den Betrachtenden meiner Werke möchte ich ebenfalls ein Gefühl der Auszeit vermitteln, eine Einladung in eine Atmosphäre der Ruhe.
Études
15.IJuni bis 31. Juli 2026
Andrew Aston
Andrew malt seine Bilder meistens in Serien.
Die wiederkehrenden Elemente sind innerhalb eines Bildes, einer Serie und im Gesamten nie genau gleich.
Sie entwickeln sich immer weiter und inspirieren auch neue Entwicklungen und Serien.
Die anscheinende Simplizität der Bilder gibt der betrachtenden Person viel Raum für eigene Interpretation und emotionalen Bezug. Wenn möglich verwendet Andrew Materialien, die er auf dem Franck-Areal findet oder die anderswo entsorgt würden.
„Das Living Museum Basel gibt mir die Freiheit zu kreieren, das zu tun, was ich eben tue! Es ist Freiraum für kreatives Schaffen, dazu braucht es diese nicht wertende Haltung und die finde ich hier. Es ist die gemeinsame Entscheidung, dass wir hier zusammen kreativ arbeiten — das macht den Ort so inspirierend und schafft Verbindung. Es ist ein ruhiger, sicherer Ort.
Die Atmosphäre, die Möglichkeit sich auszutauschen, das ist ein wichtiger Teil des kreativen Prozesses und das ist hier in einem freien, offenen Rahmen möglich. Es ist vielschichtig, obwohl ich für mich arbeite, ist das Zusammenspiel mit anderen Leuten wichtig, es ist inspirierend.“
– Andrew Aston
Simplicity in Series
20.IApril bis 31. Mai 2026